My Life In London

Ein kleiner Auszug aus meinem Leben hier in London, nachdem ich Duesseldorf und meiner Heimat den Ruecken gekehrt habe ...

Thursday, May 24, 2007

Oh my gosh ...

Die letzten Tage waren fantastisch, genau wie das Wetter.

Am Freitag war ich mit Richard aus (in Chelsea) und ich habe den leckersten Cocktail meines Lebens getrunken. Richard ist Banker (in der City von London) und sieht echt nicht schlecht aus. Er ist Norweger und hat lange Zeit in Amerika studiert (daher spricht er auch wie ein Ami).

Bevor ich am Samstag zum Flughafen aufgebrochen bin um Stefan abzuholen habe ich noch mit Rosie zusammen Cartoons geguckt und Porridge gegessen.
Das Wochenende war beides, schoen und anstrengend.
Wir sind eine Menge gelaufen und haben viel gesehen (nichts was ich nicht schon vorher gesehen haette aber ich spiele gerne "Touristenbegleitung" *zwinker*).
Abends waren Stefan, Sanne, Sophie und ich im Kino (in Wandsworth) wo wir uns ZODIAC angeschaut haben. Der Film war ganz gut und anschliessend hat es uns in die Pubszene verschlagen wo wir alle ein bisschen zu viel getrunken haben. Ich war nicht so betrunken wie sonst, habe es jedoch trotzdem geschafft jeden der mir in den Weg kam anzuquatschen (so auch die Polizisten die aufgrund des Chelsea Spiels ueberall im Weg rum standen: "Ham sie Chips und Schokolade fuer mich?" "Nee leider nicht, haetten wir selbst gerne" *gg*)

Sonntag = Sightseeing und durch die Gegend laufen (inkl. genuegend Abstecher nach Starbucks) auch die naechsten Tage waren viel ruhiger als mein normaler Alltag sonst. Ich habe auch viel weniger geredet (was meine Stimmbaender ordentlich entlastet hat) *g*.

Babysitterjobs standen an, jedoch habe ich meinen Cafe-Job erstmal aufs Eis gelegt.

Ich habe am Mittwoch ein Bewerbungsgespraech bei einem grossen englisch/amerikanischen Finanzunternehmen gehabt und die Stelle glatt bekommen, ich kann es kaum glauben......
Heute abend wird erst einmal gefeiert!!!!

Thursday, May 17, 2007

Langeweile

So stressig auch die letzte Woche war, diese Woche scheint genau das Gegenteil zu sein. Trotzdem schoen.

Am Mittwoch hatte ich ein Vorstellungsgespraech bei einer angesehenen Sprachen-Arbeits-Vermittlungs-Agentur auf der Regent Street/Piccadilly Circus. Weiteres ist noch nicht konkret aber es geht um versch. Jobs bei Londoner Banken.
Mittags habe ich dann Petra, Sofia und Sanne zum "lunch" getroffen und wir haben viel gechattet bevor ich am Nachmittag wieder meiner Routine/Arbeit nachgegangen bin.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag(heute) muss ich (da Richard sich mal wieder in den USA rumtreibt) babysitten (= Langeweile). Wenigstens gibt es noch ein paar Folgen "Grey's Anatomy" die ich noch nicht gesehen habe.

Der Hund schnarcht und mein Magen knurrt.

Take care x

Tuesday, May 15, 2007

Sorry

Die letzten Tage waren komplett chaotisch und ich habe keine Zeit gefunden fuer garnichts.

College, Arbeit, Kinder, Kochen, Babysitten und Kunden bedienen kommt nicht so gut wenn man es 16 Stunden am Stueck betreibt.
Zusaetzlich war das Wetter alles andere als angenehm. Dauerregen und grau, day by day.

Am Freitag war ich bei James babysitten und den darauffolgenden Tag haben Lydia und ich bei einem Gesangs-workshop in Fulham verbracht, wo wir einen sehr jungen und engagierten Dirigenten/Lehrer hatten und viel gelernt haben. Wir haben Atemuebungen gemacht und weitere fuer die Stimme/warm up. An die 12 Lieder haben wir am Abend dann performed, vor einem kleinen Publikum. Sehr schoen.

Abends wurde mein zweiter Babysitterjob gecancelled und so habe ich mich mit Janna und Sophie kurzgeschlossen.
Wir haben uns ein paar Wodtkas besorgt die wir im Bus (auf dem Weg ins Pub nach Fulham/Chelsea) geleert haben und haben den restlichen Abend/Nacht im "THE SLUG" verbracht. Die Stimmung war brilliant und die Gaeste gut drauf. Ich habe sogar getanzt.
Nach einiger Zeit (als die Lichter angingen) wurde mir extrem schlecht und ich habe einem netten jungen Mann auf die Schuhe gek**
Interessant war dann, dass dieser am naechsten Tag immernoch mit mir weggehen wollte (waehrend ich mich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern konnte). Sophie und Janna haben mir moralische Unterstuetzung gegeben. Sowas geht doch nicht.

Am Montag war ich im Stress. Non-stop von einer location zur Anderen und 90 min in der Tube festgesteckt.
"Signal Problems" ist deren beliebteste Ausrede fuer jede Art von Verspaetung im gesamten U-Bahn-Netz und Leute reagieren bei dem Wort allergisch.
Ich war 40 min zu spaet fuer mein Polizeiinterview und mein Handy war ausser Betrieb.
Brilliant.

An "Tower Hill" ging dann garnichts mehr und alle wurden auf Busse usw. verwiesen.
Zur Liverpool Street fuhren allerdings keine Busse, somit habe ich mir mit einem netten, jungen Banker (Norweger mit amerik. Akzent) ein Taxi geteilt *hust*. Es hat geschuettet wie aus Eimern.

Am Samstag kommt mich ein ganz lieber Freund aus Deutschland besuchen und ich kann es kaum erwarten endlich wieder deutsche Worte in den Mund zu nehmen. Mein Kiefer ist schon ganz verformt vom vielen Englisch all the time *ggg*

Take care x

Tuesday, May 08, 2007

That's The Way ...



Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus meinem derzeitigen Lieblingsmusical:
WICKED (im Apollo Victoria Theatre in London/Victoria)

Mein Wochenende war fantastisch und obwohl es am Sonntag anfangs nur geregnet hat, hatten Petra, Sofia und ich viel Spass in Central London.
Im STARBUCKS am Leicester Square hatte eine aeltere Dame am Tisch neben uns einen Herzinfarkt (?) (was in 3 Krankenwagen resultierte) und wir haben einen sehr netten, jungen (und aufgeschlossenen) Mann kennen gelernt, welcher sich einfach zu uns an den Tisch setzte und uns anschliessend zugetextet hat *ggg*
Er war witziger Weise ein Arzt, welcher am GUY'S Krankenhaus (London Bridge, ziemlich beruehmt) arbeitet und hat uns/mich auf ein paar Drinks eingeladen (in die Bar nebenan).
Nach zwei Stunden war ich von seinen Annaehrungsversuchen allerdings extrem genervt *gaehn*. Sein Handy war zudem voll von Nummern diverser weiblicher Bekanntschaften..
"Das ist London" meinte er.
"Ja. Leider" ..... Das ist London!

Monday, May 07, 2007

Verrueckt Und Verfuehrerisch

Das Wetter hat komplett umgeschlagen. Nachdem der Sommer sich schon fast triumphierend und durchgaengig zeigte kommt jetzt das Aprilwetter, welches wir eigentlich letzten Monat erwartet hatten. Sonne, Regen und das im Wechsel. Im Moment regnet es wie aus Eimern und das depremiert mich.

Das Ende der Woche war relativ ruhig und ich habe versucht jeden Abend brav zu sein und nicht mehr bis in die Nacht hinein so viel zu trinken, dass ich irgendwann aufm Friedhof lande (und das meine ich buchstaeblich, denn nach unserem letzten Pubbesuch fand ich mich auf dem Vorhof unserer Kirche und unter einer Eiche wieder *lach*) Manchmal muss man einfach seinen Verstand zu Hause lassen.
Seitdem ist uebrigens mein Handy kaputt. Ist das ein Omen?

Da es mir nicht moeglich war mit meinen Freunden zu kommunizieren hatte ich schon befuerchtet den Samstag mit einer einsamen Shopping Tour durch Central London zu verbringen, als ich im Bus zufaellig auf Petra stiess. Wir haben uns dann mit Sara (aus Italien) und Dora (aus Korea) getroffen, waren im STARBUCKS am Leicester Square (wo wir uns mit einem schwulen Ehepaar um Stuehle gestritten haben) und anschliessend in der NATIONAL PORTRAIT GALLERY (wo Petra und ich die meiste Zeit damit verbracht haben ueber die verschiedenen Methoden sich um zu bringen zu sprechen und wie dumm sich Leute dabei anstellen. Dazu muss ich sagen, Petra ist im 5. Jahr ihres Medizinstudiums und hat schon so Einiges gesehen *ggg*).
Nachdem wir uns am Trafalgar Square mit einem schottischen "Response Paramedic" (Rettungssanitaeter) (welcher mir seine Nummer gegeben hat *g*) unterhalten und die Sonne genossen haben, sind wir weiter in Richtung Riverbank/Southbank gewandert und haben dort die Kuenstler beobachtet.

Anschliessend folgte unsere "Mission Impossible", bei der ich versuchte eine Resolution fuer mein "Handy-Problem" zu finden, doch keiner konnte mir helfen, nicht einmal die gutaussehenden Herren im O2 Shop auf der Oxford Street.
Nach weiterer Verzweiflung habe ich dann beschlossen das alte Handy meiner Gastmutter "entblocken" zu lassen (da es nur mit T-Mobile arbeitete) und bin in einen der "Tuerken (pakistani) Laeden" gegangen wo ich auch *hust* mit offenen Armen empfangen wurde.
Ich war wie immer pleite und der Service des Entblockens sollte 15 Pfund kosten.
Nach einigem Hin und Her und der Behauptung ich kaeme aus Schweden *haha* habe ich den ganzen Spass dann umsonst bekommen *kicher*

Thursday, May 03, 2007

Aufgeregt ...

Im Moment bin ich unglaublich wibbelig und staendig auf den Beinen. Ich habe das Gefuehl keine Sekunde ruhig bleiben zu koennen und bin ununterbrochen am Reden.
Schlafen kann ich natuerlich auch nicht besonders gut, aber bald ist Wochenende.

Anne kommt heute aus Chicago zurueck und ich war die letzten beiden Tage damit beschaeftigt diverse 8-jaehrige davon zu ueberzeugen, dass es Geister nicht gibt. Rosie ist der Meinung dass man, sobald man eines unnatuerlichen Todes stirbt, ein Geist wird und all jene heimsucht, die an dem eigenen Tod die Schuld tragen. Sie geht nirgendwo mehr alleine hin, nicht einmal aufs Klo. Ich glaub ich muss mal ein ernstes Wort mit ihrer Lehrerin haben *g*
Und um ehrlich zu sein, mir geht im Moment so viel im Kopf herum, da finde ich diese Geistergeschichten einfach nur laecherlich und voellig unbedeutend, auch wenn ich verstehe dass es sie sehr mitnimmt.

Gerade sitze ich in unserer Stadtbuecherei und um mich herum murmelnde Englaender (bzw. Japaner). Nach einem kleinen Trip nach Central London werde ich heute Nachmittag meine Zeit mit Kochen verbringen *grummel* und damit gewisse Teenager zu betreuen, deren Schwester im Krankenhaus gerade an Magersucht stirbt und welche es fuer besonders hilfreich empfinden sich selbst die Arme aufzuschneiden (kein Kommentar). Und nein, ich bin nicht unter die Sozialarbeiter gegangen!
So ist das Leben;-)

Wednesday, May 02, 2007

So Sorry ...

Okay, das war jetzt eine sehr lange Pause, dessen bin ich mir durchaus bewusst *grins*
I do apologize.

Letzten Dienstag waren Janna und ich mal wieder im Kino (weil Di nur 4 Pfund) in Wandsworth und haben uns einen sehr sehenswerten (und ausgezeichneten) Film (deutsch!) angesehen:
THE LIVES OF OTHERS (Das Leben der Anderen)



Der Debutfilm von Florian Henckel von Donnersmarck widmet sich mit erstaunlicher Ausdauer und Rafinesse dem Überwachungssystem und -strategien des DDR-Staates. (Etwas worueber man in der Schule viel zu wenig lernt) Mitten darin plaziert Ulrich Mühe eine äußerst präzise und feingliedrige Schaupielleistung, die ihres Gleichen sucht. Dabei bemüht sich das Gesamtkonzept weder eines moralischen Zeigefingers, noch humoristischer Elemente, wie sie von jüngsten "DDR-Filmen" immer wieder aufgegriffen wurden, sondern bewegt sich vielmehr zwischen Rekonstruktion und haargenauer Beobachtung, durch die der Zuschauer selbst in seinem Beobachterstatus gebannt wird.

Der Film war komplett auf Deutsch mit englischen Untertiteln und der Kinosaal war bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Ich war zweimal in einer Woche mit Freunden im oertlichen Wetherspoons und habe zu viel getrunken. Das muss aufhoeren *ggg* Irgendwelche Tips?

Das Wetter ist z.Z. absolut herrlich. Blauer Himmel und Sonnenschein pur, aber nur um die 18-20 Grad, dazu ein herrlicher Wind. So koennte es wenn es nach mir ginge den ganzen Sommer lang bleiben.

Nach einem Arzttermin am Donnerstag habe ich den Abend mit Babysitten und Aufsatz schreiben verbracht, bevor A. am Freitag nach Chicago geflogen ist und ich am Wochenende somit zur Gesangsstunde eingeteilt wurde. Lydia lernt nun ein neues Stueck fuer ihre Pruefung, auf deutsch: Seeligkeit
Dabei muss ich ihr helfen.

Das Wochenende war sehr stressig, aber auch sehr schoen.
Nachdem ich den Freitag mit Lydia in Central London verbracht hatte, haben wir uns am Samstag mit Sofia, Petra, Janna, Sanne und einem Maedel aus Deutschland (die ich nicht kannte und die in London war um sich bei Sanne's Gasteltern vorzustellen) an Leicester Square getroffen, waren Kaffee trinken und im Theater. BLOOD BROTHERS. Herrlich.



Am Leicester Square sind wir zwei Polizisten in die Arme gelaufen. Der Eine davon sah unverschaemt gut aus. Viel ZU gut fuer n copper.
Ich also so: "Tschuldigung? Sie sind viel zu attraktiv fuer n Polizisten"
Er guckt wie ne Ente und dann verschaemt weg, waehrend sein Kollege ganz empoert entgegnet: "Und was ist mit mir?"
War lustig *lol*

Am Sonntag haben Janna und ich uns gelangweilt, waren in Wandsworth, bei ihr zu Hause, im Shopping Centre und im Kino (wo wir THE PAINTED VEIL gesehen haben. Ein ausgesprochen ruehrender und intelligenter Film mit Edward Norton) Den Abend haben wir an der Southbank/Thamse ausklingen lassen, bevor ich den Rest mit Arbeit verbracht habe.