My Life In London

Ein kleiner Auszug aus meinem Leben hier in London, nachdem ich Duesseldorf und meiner Heimat den Ruecken gekehrt habe ...

Monday, May 07, 2007

Verrueckt Und Verfuehrerisch

Das Wetter hat komplett umgeschlagen. Nachdem der Sommer sich schon fast triumphierend und durchgaengig zeigte kommt jetzt das Aprilwetter, welches wir eigentlich letzten Monat erwartet hatten. Sonne, Regen und das im Wechsel. Im Moment regnet es wie aus Eimern und das depremiert mich.

Das Ende der Woche war relativ ruhig und ich habe versucht jeden Abend brav zu sein und nicht mehr bis in die Nacht hinein so viel zu trinken, dass ich irgendwann aufm Friedhof lande (und das meine ich buchstaeblich, denn nach unserem letzten Pubbesuch fand ich mich auf dem Vorhof unserer Kirche und unter einer Eiche wieder *lach*) Manchmal muss man einfach seinen Verstand zu Hause lassen.
Seitdem ist uebrigens mein Handy kaputt. Ist das ein Omen?

Da es mir nicht moeglich war mit meinen Freunden zu kommunizieren hatte ich schon befuerchtet den Samstag mit einer einsamen Shopping Tour durch Central London zu verbringen, als ich im Bus zufaellig auf Petra stiess. Wir haben uns dann mit Sara (aus Italien) und Dora (aus Korea) getroffen, waren im STARBUCKS am Leicester Square (wo wir uns mit einem schwulen Ehepaar um Stuehle gestritten haben) und anschliessend in der NATIONAL PORTRAIT GALLERY (wo Petra und ich die meiste Zeit damit verbracht haben ueber die verschiedenen Methoden sich um zu bringen zu sprechen und wie dumm sich Leute dabei anstellen. Dazu muss ich sagen, Petra ist im 5. Jahr ihres Medizinstudiums und hat schon so Einiges gesehen *ggg*).
Nachdem wir uns am Trafalgar Square mit einem schottischen "Response Paramedic" (Rettungssanitaeter) (welcher mir seine Nummer gegeben hat *g*) unterhalten und die Sonne genossen haben, sind wir weiter in Richtung Riverbank/Southbank gewandert und haben dort die Kuenstler beobachtet.

Anschliessend folgte unsere "Mission Impossible", bei der ich versuchte eine Resolution fuer mein "Handy-Problem" zu finden, doch keiner konnte mir helfen, nicht einmal die gutaussehenden Herren im O2 Shop auf der Oxford Street.
Nach weiterer Verzweiflung habe ich dann beschlossen das alte Handy meiner Gastmutter "entblocken" zu lassen (da es nur mit T-Mobile arbeitete) und bin in einen der "Tuerken (pakistani) Laeden" gegangen wo ich auch *hust* mit offenen Armen empfangen wurde.
Ich war wie immer pleite und der Service des Entblockens sollte 15 Pfund kosten.
Nach einigem Hin und Her und der Behauptung ich kaeme aus Schweden *haha* habe ich den ganzen Spass dann umsonst bekommen *kicher*

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