My Life In London

Ein kleiner Auszug aus meinem Leben hier in London, nachdem ich Duesseldorf und meiner Heimat den Ruecken gekehrt habe ...

Friday, November 24, 2006

Von Kinderkrankheiten und Pink Panther

Die Woche ist diesmal wirklich wie im Fluge vergangen und ich kann kaum glauben, dass wir schon Ende November haben (wie immer). Das macht mir (wie immer) fast Angst.

College nervt mich im Moment. Zum Einen weil ich einige Disbute mit meiner lieben Tutorin hatte und zum anderen weil wir im Moment immer und immer wieder die selben Dinge durchkauen *muedebin*

Das Wetter spielt hier z.Z. komplett verrueckt. Es faengt i.d.R. mit einem herrlich blauen Himmel und Sonnenschein an und verlaeuft sich dann urploetzlich und gegen Mittag (immer wenn ich gerade vom College die Strasse runter laufe) in immense Regenerguesse, die es jedesmal schaffen mich komplett zu durchnaessen. Warum nimmst du keinen Regenschirm mit? hoere ich einige rufen.. Naja. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich mit meinen zig Buechern, Tasche, etc. schon so schwer zu schleppen habe, dass ich mich bei strahlend blauem Himmel wirklich nicht dazu durchringen kann, meine Handtasche noch voller zu stopfen.



Am Montag haben wir L. besucht und ihren Auftritt beim Musikfestival angeschaut. Sie ist eine wirklich gute Saengerin und Violinspielerin und ihr Showtalent ist einmalig. Danach haben Nicole, Lea und ich mal wieder die Zeit im schicken "Cafe Rouge" (frz.) in Wimbledon Village verbracht, waehrend Louise und ich am Dienstag mal wieder nicht wiederstehen konnten und den "crazy Tuesday" zum halbenpreis Kinobesuch genutzt haben.

STARTER FOR TEN ist eine wirklich gute, britische Komoedie, die jede Auszeichnung verdient hat und mich sehr an "THE HISTORY BOYS" erinnert hat.

Gestern haben wir den Abend mit Eis und "The Pink Panther" (mit Steve Martin) verbracht, nachdem L. und R. beide synchron "erkrankt" sind *ggg*
Es ist manchmal faszinierend zu sehen, wie Eltern und insbesondere ueberreagieren koennen wenn es um ihre Kinder geht. Da werden kleine Maloere schnell zum Drama und ein bisschen Husten zur "schrecklichen Infektion". Auch war es erstaunlich zu sehen wie A. in Panik geraten ist, nachdem sie herausgefunden hat, dass sie ihrer achtjaehrigen Tochter Hustensaft der fuer "Kinder unter 12 nicht geeignet" war - Dies war wohlgemerkt zwoelf Stunden NACHDEM dieser verabreicht wurde. Es wurde der Hausarzt angerufen, die Apotheke und letztendlich die vom nationalen Gesundheitssystem eingerichtete Notfallnummer (nicht dreimal die Neun, sondern eine Art Auskunft fuer gesundheitliche Notfaelle) - natuerlich bestaetigten alle was ich mir bereits nach 2 Minuten gedacht hatte, aber naja... Muetter ....

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