My Life In London

Ein kleiner Auszug aus meinem Leben hier in London, nachdem ich Duesseldorf und meiner Heimat den Ruecken gekehrt habe ...

Thursday, September 14, 2006

Arbeit, Kaffee und die Heimat

Gestern waren Louise, Marleen und ich im Kino (Odeon) hier in Putney und haben uns "You, Me And Dupree" angesehen. Eine nette Komoedie, sehr unterhaltsam.

College ist Stress pur im Moment. Zwar habe ich es endlich geschafft allen Papierkram etc. hinter mich zu bringen aber von den Zeiten her (ich bin dort 5 Tage die Woche) ist es doch sehr "intensiv" und nicht zuletzt extrem streng organisiert. Allerdings werde ich nach laengerer Zeit auch mal wieder richtig gefordert und das gefaellt mir.

Heute morgen habe ich es mir bei Starbucks mit meinen Buechern, einem Pfirisch-Himbeer Muffin und einem Kaffee Latte gemuetlich gemacht und erstmal ein bisschen gepaukt. Dabei konnte ich die unzaehligen Pendler beobachten, die schlangestehend und immer wieder auf die Uhr schauend noch schnell einen Kaffee vor der Arbeit bevorzugten. Ich liebe es einfach, Leute zu beobachten und in London kommt man da voll und ganz auf seine Kosten *g*

Die Handwerker gehen mir immer mehr auf die Nerven. Jetzt turnen die auch noch vor unseren Oberfenstern herum und schmeissen sich schmutzige Woerter an den Kopf *brrr*

Wir haben als "Aufsatz fuers Wochenende" ein Zitat von George Bernard Shaw bekommen: "
I dislike feeling at home when I am abroad
" und sollen dies interpretieren/analysieren bzw. unsere eigenen Erfahrungen/Meinungen argumentativ verarbeiten etc.
Dies hat mich aus irgendwelchen Gruenden dazu veranlasst genauer ueber dieses "Ins Ausland gehen" Kontrast "Heimat" nachzudenken und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass man nicht unbedingt in der Heimat sein muss, um sich zu Hause zu fuehlen. Im Grunde ist es egal wo man ist, solange man gluecklich ist. Und ich bin zum Beispiel hier gluecklich. Zu Hause? Man sagt nicht um sonst "wo das Herz zu Hause ist". "Zu Hause" ist meiner Meinung nach relativ. Man kann nie verleugnen wo man her kommt, wo die Wurzeln sind, wo man aufgewachsen ist. Doch gleichzeitig sollte man nicht all zu sehr an dem festhaengen was vertraut ist, sonst findet man nie Abenteuer, Erfahrung und Veraenderung. Und ich zum Beispiel brauche all dies.
Mal sehen was ich so mit dem Aufsatz anfangen werde, wenn ich vor lauter Arbeit jemals dazu kommen sollte...

2 Comments:

At 12:19 PM, Anonymous Anonymous said...

tja und für den Fall das du deine Wurzeln doch mal vergisst, bin ich ja da... weit weg in der "Heimat."
Was ist eigentlich jetzt mit deinen englischen Fans, die jeden tag um 5 Uhr aufgestanden sind in der Hoffnung einen neuen Eintrag vorzufinden?? Müssen die jetzt deutsch lernen?? Ich meine das wäre ja auch mal was schönes.. (Faszination Englische DVD´s nur auf Englisch, kein Spanisch, Französich, Deutsch oder Holländisch!!) nunja hoffe aber dir gehts gut, aber es scheint ja so... Zum Thema bei Starbucks leute beobachten: erinnern wir uns nur an den Kerl, der -während wir verzweifelt versucht haben wach zu werden und uns für unsere london-tour zu stärken, nach einem nickerchen im Zug mit flower show besuchern- verzweifelt versucht hat den leuten auf der Straße was zu erzählen... und kein junges hübsches Mädel ist stehn geblieben.. jaja du erninnerst dich?? Wehe wenn nicht, denn ich bin schließlich deine personifizierte Heimat...

 
At 7:10 AM, Anonymous Anonymous said...

Oh ja meine personifizierte Heimat (und treuer Kommentator *g*), ich erinnere mich an den Hippie an der Waterloo station *g*

Und zu meinen englischen Fans.. ich versuche ja auch die noch nebenbei zu befriedigen.. Aehm, also Eintrage in meinen alten Blog zu schreiben.
Ansonsten habe ich ja noch meinen Fanclub, du erinnerst dich? Lebenslange Mitgliedschaft und aktuelles Clubmagazin fuer nur 140 mehr pro Monat

 

Post a Comment

<< Home